Du möchtest mit dem Snowboarden beginnen und hast überhaupt keine Ahnung welche Boards für dich passen würden? Insgeheim siehst du dich schon die frisch präparierten Pisten runterflitzen, den weichen Tiefschnee durchpflügen, coole Sprünge ausführen, über verrückte Hindernisse und Metallschienen gleiten. Wir geben dir alle wichtigen und nützlichen Informationen zu allen Snowboards in Bezug auf Größe und Typ.

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Die besten Snowboards 2016/2017

Damit deine Vorstellungen keine Luftschlösser bleiben, sondern Realität werden, geben wir dir Tipps für den Snowboard-Kauf und die Wahl der passenden Snowboard-Größe. Die Snowboards für Profis und Spezialisten sind  meistens auf den jeweiligen Snowboarder-Typ und dessen Riding-Stil ausgerichtet. Ob im Park, auf oder neben der Piste oder im tiefen Powder, ein ausgesprochenes Freestyle- oder Jibboard für Rails und Fun Parks oder ein Freerideboard für Tiefschneevergnügen im Backcountry. Dein erstes Board sollte nicht zu hart und nicht zu schwer sein, kürzere Snowboards lassen sich leichter steuern. Allgemein raten wir allen Anfängern zu einem sogenannten All Mountain Board, das als Allrounder alles kann und alles mitmacht.

Bei der Wahl des passenden Snowboards müssen drei Merkmale unbedingt berücksichtigt werden:

  • bevorzugter Einsatzbereich/Ridestil (Piste, Park, Backcounty)
  • Körpergewicht
  • Schuhgröße

Snowboards – Einsatzbereich.

Snowboarden ist nicht gleich Snowboarden und Snowboard nicht gleich Snowboard. Auch wenn die Unterschiede von einem Boardtyp zum anderen oft sehr gering sind, gibt es vier große Kategorien von Snowboards die zum entsprechenden Einsatzbereich und Fahrstil passen:

-All Mountain (Allround): Die Alleskönner unter den Boards (Piste, Park, Backcountry).

-Park- und Freestyle(fun park oder snow park): ideal für Tricks und Sprünge.

-Jib: ideal für rails, boxes und diverse Hindernisse (auch) im urbanen Umfeld.

-Freeride: für den Einsatz im Pulverschnee abseits der Piste.

Körpergewicht.

Beim Kauf eines Boards ist weniger auf die Körpergröße als auf das Körpergewicht zu achten, vor allem dann, wenn das Verhältnis Körpergröße/Körpergewicht vom Durchschnitt abweicht. Viele Hersteller geben zu allen Snowboards eine optimale Gewichtsspanne an. Dazu kommt, dass die Wahl der angemessenen Boardgröße („die“ korrekte Größe gibt es nicht) vom geplanten Einsatzzweck abhängt. Ein zu kurzes Board bietet weniger Stabilität und schlechtere Laufeigenschaften, lange Snowboards sind schwieriger manövrierbar und verlangen nach einem höheren Kraftaufwand.
Ist dein Verhältnis Körpergröße/Körpergewicht einigermaßen im Lot, kannst du dich an folgenden Angaben orientieren: All Mountain Snowboards reicht bis zum Kinn/zum Mund, Freeride Boards bis zur Nase/zu den Augen, Freestyle- und Jib Snowboards bis zum Adamsapfel. Bist du ein 2 m großer Riese, wirfst du das alles einfach über den Haufen!
Die für Snowboarderinnen konzipierten Snowboards berücksichtigen, dass Damen mit weniger Kraft auf die Boards einwirken, da sie in der Regel weniger wiegen als Männer und eine kleinere Schuhgröße haben.
Hier zwei Snowboards Größe-Gewicht-Tabellen für Damen und Herren als Orientierungshilfe im Snowboard-Dschungel:

HERREN

Gewicht Freeride All-Mountain Freestyle Jibbing
Bis 60 kg 156-159 cm 149-152 cm 149-152 cm 145-150 cm
61 – 70 kg 157-160 cm 153-156 cm 153-156 cm 153-156 cm
71 – 80 kg 161-164 cm 157-160 cm 157-160 cm 155-158 cm
81 kg und mehr 162 cm und mehr 161cm und mehr 161cm und mehr 159-161 cm

 

DAMEN

Gewicht Freeride All-Mountain Freestyle Jibbing
Bis 50 kg 146-149 cm 139-142 cm 139-142 cm 135-140 cm
51 – 57 kg 147-150 cm 143-146 cm 143-146 cm 141-144 cm
58 – 63 kg 151-154 cm 147-150 cm 147-150 cm 145-148 cm
64 kg und mehr 152 cm und mehr 151 cm und mehr 151 cm und mehr 149-152 cm

 

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Die besten Snowboards 2016/2017

Schuhgröße.

Auch ohne ein erfahrener Rider zu sein, kannst du dir leicht ausmalen, was geschieht, wenn dein Board im Verhältnis zu deiner Schuhgröße zu breit ist: Der Kantengriff ist praktisch weg, Turns werden zum Problem, unpräzises Snowboarden ist das unangenehme Resultat. Die Größe deiner Füße bestimmt maßgeblich die Breite der Snowboards. Mit montierten Snowboardbindungen dürfen deine Snowboard Boots auf keinen Fall mehr als zwei Zentimeter über die Kanten des Snowboards hinausragen. Sind die Boards jedoch zu schmal für deine Füße, dann bleibst du bei den Turns mit den Füßen im Schnee hängen. Die Lösung für Snowboarder mit großen Füßen (ca. ab Schuhgröße 44/45) sind WIDE – Boards, die breiter sind als Standardmodelle. Die schmalen NARROW-Boards eignen sich hingegen für Snowboarder, die kleine Füße haben.

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