Du denkst, du weißt alles über die Banane? Dann lass dich mal überraschen. Von ihren Eigenschaften als Nährstoffbombe, ihrer botanischen Herkunft und ihrer ergonomischen Form.

Die krumme Frucht gehört zu den populärsten Früchten der Welt. Ob im rohen oder im gekochten Zustand, gebacken oder gegrillt oder sogar in flüssiger Form in unserem Milchshake. Die Banane ist äußerst gesund und nahrhaft. Erfahre gleich mehr darüber.

Banana da ciclista

Gelb, Braun, Schwarz

Die Banane enthält je nach Reifegrad unterschiedliche Mengen an Nährstoffen. Sie ist zwar immer reich an Kohlenhydraten, aber die Zusammensetzung ändert sich: Je reifer die Frucht ist, desto weniger Stärke und desto mehr Zucker enthält sie. Das heißt konkret auch, je unappetitlicher sie aussieht – denn das heißt ja dann, dass sie braun oder sogar schwarz ist – desto mehr Zucker schenkt sie dem müden Sportler. Dieser kann den Reifegrad der Banane selbst beeinflussen: Je länger er sie in seiner Rückentasche lässt, desto reifer wird sie. Das geschieht dank der Körperwärme, die während des Radfahrens ausgestrahlt wird. Du kannst also selbst entscheiden, welchen Reifegrad du brauchst bzw. wie schnell der Zucker durch deinen Körper schießen soll.

Die perfekte Form

Die Banane hat die perfekte Form für alle Radsportbegeisterten. Dank ihrer gebogenen Form kann man sie gut greifen und so auch aus der Rückentasche am Trikot holen, währendem man kräftig in die Pedale tritt. Zudem ist der rutschsichere Griff auch mit Handschuhen und verschwitzten Händen immer gegeben.
Die Banane hat eine natürliche Hebelöffnung, die die Reißverschlüsse so einiger Trikots ganz schön alt aussehen lässt. Sie kommt mit einem Schutzmantel, der außerdem noch biologisch abbaubar ist. Doch aufgepasst: Bitte überlege es dir zwei Mal, bevor du die Bananenschäle über den Zaun wirfst, denn es brauch etwa zwei Jahre bis sie komplett zersetzt ist.

Für alle Schlauberger: Nun zur wissenschaftlichen Erklärung der Form der gelben Frucht. Wieso ist die Banane überhaupt krumm? Die Bananen krümmen sich, um dem Sonnenlicht entgegen zu wachsen.

Der Nährwert von Bananen

Bananen enthalten Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Eiweiß (Proteine) und ganz wenig Fett. Zudem spenden sie Mineralstoffe und Vitamine wie die beiden wichtigen Mineralstoffe Kalium und Magnesium, die für die Funktion von Muskeln und Nerven sowie für die Energiegewinnung und den Elektrolyt-Haushalt wichtig sind. Das macht diese Frucht zu dem perfekten Sportler-Snack für zwischendurch. Weitere Mineralstoffe und Spurenelemente, die in der Banane stecken, sind: Phosphor, Kalzium, Eisen und Zink. Bei dem Vitamingehalt kann sie in der Hitliste der Obstsorten zwar nicht ganz vorne mithalten, doch punktet sie mit Vitamin C, A und K und verschiedenen Vitaminen der B-Gruppe, vor allem Vitamin B6.

Das Unwort Kalorien

Die Banane geizt nicht mit Kalorien. Angenommen, eine normale Banane wiegt zwischen 100 und 130 Gramm, dann schlägt der Verzehr einer solchen Frucht mit zirka 88 bis 124 Kilokalorien zu Buche. Hände weg vor allem von Bananenchips (getrocknete Bananen). Da ihnen das Wasser entzogen wird, ist ihr Gehalt an Fruchtzucker umso konzentrierter. Schlecht für die Diät, gut für Sportler, die ihren Energieschuss brauchen. Wohlgemerkt: Die Banane ist wegen ihrer vielen Kalorien noch lange nicht ungesund, denn sie enthält viele gesunde Nährstoffe.

Die Medizinbanane

Wie schon weiter oben erwähnt, sinkt der Gehalt an Stärke in einer Banane mit ihrem Reifegrad. Am leichtesten verdaulich ist deshalb eine reife, gelbe Banane. Es dürfen auch schon die ersten braunen Punkte darauf zu sehen sein. Reift sie aber über diesen Punkt hinaus, sodass die Schale braun wird, büßt sie dabei auch ihre Vitamine ein.
Die Banane macht es allen recht: Sie hilft bei Durchfall und Verstopfung. Bei Durchfall bindet ihr hoher Pektinanteil das Wasser im Darm, während gleichzeitig der Körper mit Magnesium versorgt wird. Gleichzeitig regt der Ballaststoff Pektin auch die Verdauung an, was die Banane zu einem guten Hausmittel bei Verstopfung macht. Dabei sollte man immer reife Bananen verwenden, die schnell zu verdauen sind.

11 weitere Fakten über die Banane

1. Ihren Ursprung hat die Banane in Südostasien.
2. Die bei uns übliche Banane nennt man auch Dessertbanane oder Obstbanane. Es gibt auch die Kochbanane.
3. Der größte Erzeuger von Bananen in der Welt ist Indien.
4. Ekuador ist hingegen das größte Exportland.
5. Bananen sollten nicht im Kühlschrank gelagert werden, da sich ihre Schale verfärbt und das Aroma leidet.
6. Ein beigelegter Apfel oder eine Tomate können die Reifung stark beschleunigen.
7. Die Bananenpflanze trägt nur einmal Früchte und stirbt danach ab. Die Früchte enthalten keine Samen; bevor die Bananenstaude – denn es ist kein Baum – abstirbt, bildet sie Schösslinge, die sich wieder zu großen Stauden entwickeln.
8. Aus botanischer Sicht gehören die Bananen zu den Beeren.
9. Es gibt über 1.000 verschiedene Bananensorten.
10. An einer Bananenpflanze können bis zu 300 Früchte hängen.
11. Man kann auch die Bananenschalen essen. Allerdings wissen das wenige. Häufig werden die Schalen zur Herstellung von Tierfutter verwendet.

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