Schwimmen tut Körper und Geist gut. Erfahre in diesem Artikel wieso.

1. Es bringt unseren Kreislauf in Schwung.

Damit deinem Körper beim Schwimmer ausreichend Sauerstoff und Nährstoffe zukommen, muss dein Herz stärker und schneller schlagen. Wenn du wiederholt trainierst, passt sich der Herzmuskel den geforderten Leistungen an und schlägt bald ruhiger und zugleich kräftiger – nicht nur beim Sport. Auch kann der Blutdruck sinken, was wiederum die Gefäße schont.
Tipp: Kraulschwimmen ist besonders sinnvoll bei Venenleiden.

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2. Muskel und Gelenke.

Je nach Schwimmstil und Können werden viele verschiedene Muskelgruppen überall in deinem Körper aktiviert. Sehr gute Schwimmer aktivieren mehr Muskeln als untrainierte Menschen. Kräftige und zugleich entspannte Muskeln entlasten die Gelenke überall im Körper. Da der Körper im Wasser leichter, ist Schwimmen zudem gelenkschonend.
Starke Rückenmuskeln helfen bei Bandscheibenvorfällen. Aber es muss der richtige Schwimmstil sein: Rückenschwimmen entlastet die Wirbelsäule, Kraul- und vor allem Brustschwimmen können zu Fehlbelastungen führen.
Das Atmen: Das Wasser übt sanften Druck auf den ganzen Körper aus. So trainiert das Wasser auch die Atemmuskulatur, da der leicht zusammengedrückte Brustkorb zu stärkerer Aktivität angeregt wird.

3. Die Kilos purzeln.

Nachdem beim Schwimmen viele Muskeln arbeiten, verbrennt dein Körper unter dem Strich einiges an Energie. Dafür muss die Pulsfrequenz etwa zwei Drittel des persönlichen Maximalpulses erreichen. Pro Trainingsstunde kannst du zwischen 500 und 650 Kalorien loswerden. Natürlich hilft bei Übergewichtigen das Schwimmen allein nicht, aber neben der Ernährungsumstellung ist es sicherlich ein guter Ansatz.

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4. Nichts übers Knie brechen.

Wenn du sonst nicht sportlich unterwegs ist, solltest du dich am Anfang nicht übernehmen. Da reicht erstmal eine Viertelstunde Training. Über einen längeren Zeitraum lassen sich die Trainingseinheiten dann auf eine halbe Stunde ausdehnen. Übrigens: Ab dieser Schwimmdauer wird die Fettverbrennung sehr aktiv.

Wie bei jedem anderen Sport gilt auch beim Schwimmen: Besser regelmäßiges Training, d. h. mindestens einmal pro Woche, als seltene Gewaltaktionen. Sport soll schließlich Spaß machen und nicht im Muskelkater enden.

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Wusstest du schon…?

Schwimmen ist die ideale Alternativ- und Ausgleichssportarten für alle Radsportler und Laufbegeisterte, vor allem im Winter. Es stärkt den Rumpf, eine Körperpartie, die gerade bei den Radfahrern sehr vernachlässigt wird. Statt lästiger krankengymnastischen Übungen kannst du beim Schwimmen deine Rücken- und Bauchmuskeln trainieren. Ein starker Rumpf ist von Vorteil, um richtig Druck aufs Pedal zu bekommen.

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