Das Rad wurde zur Zeit der Flintstones (zu Deutsch Familie Feuerstein) erfunden – wir sprechen von der Steinzeit, nicht von den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts, in denen die Zeichentrickserie entstand. Fred war nicht der Hellste, doch hatte er bestimmt auch eine Vision, wie er in Zukunft bequemer von A nach B kam, als mit seinem Fahrzeug aus Steinen, Holz und Fellen, bei dem er seine Beine als Motor einsetzte. Tja, seine Vision vom elektrisch unterstützten und bequemen Vorwärtskommen ist zur Zeit der Trend. Ein wahrer Hype. Egal, auf wie vielen Rädern.

e-Vision

Dank der verschiedensten Visionäre, Bastler, Ingenieure, Sportler etc. wurde das e-bike erfunden. Es steht für Freiheit und Unabhängigkeit, lässt uns Ziele erreichen, die bis dato undenkbar waren, und macht uns glücklich. Unabhängig davon, ob man in der Stadt oder am Berg, im Alltag oder in der Freizeit auf zwei Rädern unterwegs ist.
Was vor einigen Jahren noch Zukunftsmusik war, ist mittlerweile fast schon wieder alt, denn die Entwicklung geht rasant weiter. Die Motoren werden immer ausgeklügelter sowie die Bordcomputer, die jetzt schon wahre Infohelden sind. Die Akkus werden effizienter und auch beim Design, der Optik und der Ergonomie tut sich einiges.

Das e-bike e-lektrisiert

Das e-bike bringt mehr Bewegung und weniger Emissionen: Es punktet also in zwei sehr wichtigen Punkten, der Gesundheit und der Nachhaltigkeit. Zudem will man weiterhin alle Alters- und Interessengruppen für das e-bike gewinnen. Sportler, Pendler, Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen sonst nicht mobil wären, Unternehmer, die ihre Ware mit dem e-cargo transportieren, um nur einige Beispiele zu nennen.

Sowohl im städtischen als auch im sportlichen Bereich wurde die Fahrradwelt e-lektrisiert. Dabei handelt es sich aber nicht um klassische Bikes, auf die einfach ein Elektromotor montiert wird, sondern es werden schon seit Jahren eigenständige Modelle gebaut, deren Design und Technologie genau für den jeweiligen Einsatzbereich konzipiert sind. Viele Visionen rund um das (e-)bike sind längst schon Realität geworden. Und viele sind erst seit Kurzem auf dem Markt.

Die Neuigkeiten bleiben somit auch 2017 nicht aus. Hier ein Einblick: die e-urbans mit atemberaubendem Design von Geero und Trek, die e-bikes mit Dual Battery System von Riese & Müller, der smarte Radhelm von Livall. Nicht zu unterschätzen ist auch die flotte Bikemode von Biciclista sowie das neue Fahrradschlosskonzept von Kryptonite. Aber der Reihe nach.

Abrakadabra, es ist doch ein e-bike

Hinter Geero stehen zwei Österreicher, zwei Brüder mit einem Ziel. Sie haben die Vision, die Dinge besser zu machen als die Mitbewerber, die Vision von einem revolutionären e-urban. Und das ist Michael und Thomas Rath definitiv gelungen. Sie haben – in der ehemaligen Scheune des Bauernhofs ihrer Eltern – ein e-bike entwickelt, das auf den ersten Blick nicht als solches erkennbar ist. Der Akku ist nämlich im Unterrohr verbaut, die Elektronik im Sattelrohr, alles absolut unsichtbar also. Last but not least ist das Design erste Sahne. Es ist schlicht, und das besticht. Es ist retro, aber gleichzeitig modern. Die beiden Jungs haben es auf den Punkt bzw. auf zwei Räder mit e-xzellenter Performance und Optik gebracht.

Geero

Edles Design trifft starkes Antriebssystem, das sich aber nicht ins Rampenlicht drängt. Technische Highlights: hochwertiger Rahmen aus Aluminium, effiziente 9-Gang-Schaltung Sora von Shimano, Kassette Sora 11-32T ratio auch von Shimano, erstklassige light weight (pivot side-pull caliper) Rennrad Bremsen, bürstenloser Radnabenmotor und 420 Wh Akku.

Ebenso für den Stadthipster

Auch Trek hat ein innovatives e-bike für die Stadt entwickelt und setzt starke Akzente im Design. Auch hier zeigt sich, dass technischer Fortschritt sehr schnittig sein kann. Das e-urban Super Commuter 8+ bietet den städtischen Radlern optimale Performance auf ihrem alltäglichen Weg. Ein Hoch auf die Stadtmobilität, die nicht mehr mit grauer Langweile in Verbindung gebracht wird, sondern mit einem knalligen Augenschmaus. Der Akku ist perfekt im Rahmen integriert, sodass man das „E-“ bei diesem Bike kaum bis gar nicht von außen bemerkt. Und wie kann es anders sein: Trek verdankt seine Existenz ebenso zwei Visionären, die sich in einer Scheune in den USA daran machten, handwerklich außergewöhnliche Fahrräder zu bauen.

Trek

Attraktiver Look und Feuer unterm Hintern. Technische Highlights: hochwertiger Rahmen mit Carbon-Gabel, Mittelmotor Performance CX von Bosch, 500 Wh Batterie, effiziente Shimano hydraulische Scheibenbremsen und 11-fach Kassette.

Doppelt so stark, doppelt so weit, doppelt so viel Spaß

Auch die Geburtsstätte der Bikevisionäre Markus Riese und Heiko Müller ist bescheiden. Ihr Unternehmen wurde als Garagenfirma gegründet. Mit dem Faltrad Birdy schafften sie gleich den Durchbruch. Mittlerweile sind sie auch im e-bike Bereich top. Die e-bikes von Riese & Müller aus Deutschland bieten dank dem innovativen Dual Battery Konzept die doppelte Reichweite. Die Modelle Charger Mountain (Hardtail) und Delite Mountain (Fully) sind mit dem hochwertigen Mittelmotor Performance Line CX von Bosch ausgestattet UND mit der einzigartigen Dual Battery Technologie. Da zwei 500 Wh Batterien zum Einsatz kommen, weisen diese e-mtbs eine Kapazität von satten 1.000 Wh auf. Riese & Müller haben somit echte Langstreckenmaschinen ins Leben gerufen für grenzenlose Freiheit und geballte Power am Berg.

Mit dem Charger Mountain (Hardtail), das schon mehrere Awards eingeheimst hat, ist kein Berg mehr zu hoch, keine Tour zu lang. Technische Highlights: leistungsstarker Bosch Performance CX Motor, zwei 500 Wh Batterien, hochwertiger Aluminiumrahmen, leichte Shimano Deore XT 11-Gang-Kettenschaltung, hochqualitative Suntour Federelemente, effiziente hydraulische Shimano Deore XT Scheibenbremse.

Delite

Das Delite Mountain (Fully) ist eine echte Bergziege. Technische Highlights: leistungsstarker Bosch Performance CX Motor, zwei 500 Wh Batterien, hochwertiger Aluminiumrahmen, leichte Shimano Deore XT 11-Gang-Kettenschaltung, hochqualitative Fox Federelemente, effiziente hydraulische Shimano Deore XT Scheibenbremse.

Ein Nerd auf dem Kopf

Der smarte Fahrradhelm BH 60 von Livall lässt sich per Bluetooth mit dem Smartphone verbinden, ist mit Mikrofon und Kopfhörern ausgestattet und bietet die Möglichkeit, sicher Telefonanrufe entgegenzunehmen. Mittels einer App für das Smartphone und einer am Griff angebrachten Fernbedienung kann auch Musik gesteuert werden. Ein weiteres smartes Feature ist die SOS-Alert Funktion: Sensoren im Helm registrieren starke Schläge gegen die Schale. So werden Unfallsituationen registriert; bleibt es für einen definierten Zeitraum bei Inaktivität des Bikers, wird automatisch ein Hilferuf an die Rettungskräfte abgesetzt. Dabei werden den Rettungskräften wertvolle Daten übermittelt, wie zum Beispiel der genaue Standort des Verunglückten. Zusätzlich ist der Helm mit 8 LEDs ausgestattet, die mehr Sichtbarkeit wie auch eine Blinkerfunktion zur Anzeige von Richtungsänderungen bieten.

New Fashion

Auch in der Bikemodewelt kommt frischer Wind auf. Die italienische Marke Biciclista hat es in sich. Nicht nur, was die bekannt hochwertige Qualität anbelangt, sondern auch beim Design. Fröhliche Farben und kuriose Muster, die sicherlich auch dich erobern werden. Mut zu Pep!

Biciclista

Security

Kryptonite hat das Fahrradschloss neu definiert. Ab diesem Jahr ist der über Kryptonite erweiterte Diebstahlschutz ATPO (= Anti-Theft Protection Offer) in Europa verfügbar: Nach Registrierung auf der Kryptonite Website wird im Falle eines Diebstahles der Schaden, abhängig vom Sicherheitslevel des Kryptonite Schlosses, bis zu einer definierten Höhe ersetzt.

Nicht allzu ferne Zukunftsmusik

Was wird in Zukunft zur Selbstverständlichkeit gehören bzw. an was wird gerade getüftelt? Da hätten wir einmal das ABS-System am Vorderrad mit Überschlagschutz, denn Sicherheit geht immer vor. Zudem arbeitet man emsig an der Integration der Akkus und Motoren, damit sie nicht länger wie klobige Gewächse aussehen. Ganz klar, dass sie dann auch immer kleiner und leichter werden sollen. Ein weiteres Ziel ist mehr Kapazität, was sich in mehr Autonomie niederschlägt, damit längere Distanzen zurückgelegt werden können. Und es wird wohl ein besseres Netz an Ladestationen geben. Lassen wir uns überraschen!

e-bike Magazine von SPORTLER

Dieser Artikel stammt aus dem e-bike Magazine von SPORTLER. Klicke dich durch das Magazine.

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