Mit deinem E-Bike kannst du nun die Welt auf einer neuen Art und Weise entdecken. Geprägt von mehr Freiheit und Unabhängigkeit kannst du endlich auch jene Touren machen, von denen du davor nur zu träumen vermochtest. Der Sport kommt dabei trotzdem nicht zu kurz. Freue dich und probiere eine oder auch mehrere unserer Tourentipps aus.

e-Freuden im Meraner Land: Bike Highline Meran – von Ost nach West

Höhe Start/Ziel: 540 m

Höchster Punkt: 1840 m

Höhenmeter: 1550 m

Länge: 37 km

Dauer: 5 h

Ausgangspunkt: Töll Etschbrücke

Zielpunkt: Töll

Beste Jahreszeit: Ende Mai – Oktober

Strecke: Töll Etschbrücke – Uphill Aschbach – Bike Highline Meran bis Tablander Alm – Lupotrail – Naturns – Radweg bis Töll

Voll motiviert nehmen wir am Bahnhof Töll den Uphill Aschbach in Angriff. Die gesamte Strecke ist asphaltiert, aber schon die ersten 2,4 Kilometer verlangen uns mit Steigungen von 16 % einiges ab. An der ersten Weggabelung ist das steile Stück überwunden und wir folgen den Schildern Uphill Aschbach nach rechts. Nach 9,5 Kilometern strahlt  auf 1.340 Höhenmetern das schmucke Kirchlein Maria Schnee im Sonnenlicht. Wir nehmen den Forstweg in Richtung Vigiljoch und zweigen auf halber Strecke rechts auf die Bike Highline Meran ab. Vom Startpunkt des Almen-Höhenweges geht es immer auf einer Höhe zwischen 1.450 und 1.900 Metern auf breiten Wegen in westliche Richtung, vorbei an der Naturnser Alm, der Zetn Alm und der Mauslochalm. Ausblicke auf die Texelgruppe und hinunter in den Vinschgau machen diesen Abschnitt auch landschaftlich unvergesslich. Von der Mauslochalm führt uns ein technisch etwas anspruchsvollerer Abschnitt der Höhenlinie direkt bis zur Tablander Alm – der Großteil unserer Tour ist geschafft! Nach einer kurzen Rast machen wir uns ans Finale: Wir folgen der Bike Highline Meran, erreichen auf dem Forstweg den Parkplatz Schartegg und stehen nur ein kurzes Stück darunter direkt am Einstieg des Fontana- und des Lupo-Trails. Die rasante Abfahrt haben wir uns mit viel Muskelkraft jetzt eindeutig verdient! Nach dem ersten einfachen Waldbodenstück fällt die Entscheidung: Wer es technisch mag, nimmt den Fontana-Trail (S3) und folgt dem teilweise ruppigen, aber insgesamt sehr flowigen Weg bis nach Tschars. Auch für Anfänger durchaus machbar ist hingegen der Lupo-Trail (S1). Über lose Steine segeln wir flüssig bis nach Tabland, wo uns der Trail mit einem Lächeln auf den Lippen mitten in die Apfelwiesen entlässt. So oder so ein krönender Abschluss für eine durchwegs einmalige Tour!

Diesen Tourentipp hat uns das Design Hotel Tyrol, Mitgliedsbetrieb der Vitalpina Hotels Südtirol, zugeflüstert. Vielen Dank dafür.

e-Freuden auf der Feldthurner Hochalm

Höhe Start/Ziel: 850 m

Höchster Punkt: 2.000 m

Höhenmeter: 1.300 m

Länge: 40 km

Dauer: 4 h

Ausgangspunkt/Zielpunkt: Hotel Taubers Unterwirt in Feldthurns

Beste Jahreszeit: Ende Mai – Oktober

Bruggerschupfe

Vom Hotel Taubers Unterwirt geht’s auf asphaltierter Straße nach Latzfons (1.173 m) und weiter zum Parkplatz Kühhof (1.550 m). Von dort fahren wir auf einem Forstweg weiter. Der Weg führt bis zur Klausner Hütte (1.923 m; Einkehrmöglichkeit). Anschließend radeln wir steil bergauf zu den Rungger Hütten, wo wir den Weg Nummer 13, dann Nummer 14 bis zur Brugger Schupfe (2.000 m; Einkehrmöglichkeit) nehmen. Abfahrt über den Weg Nummer 10 (Single Trail) oder auf der Fortstraße. Beim Garner Wetterkreuz (1.410 m) fahren wir kurz auf Asphalt, um dann gleich links auf dem Weg Nummer 17 weiter bergab bis nach Schnauders (1.000 m) zu radeln. Die letzten 1,5 km lassen wir uns auf der Teerstraße nach Feldthurns hinunterrollen (Variante: Beim Recyclinghof rechts abbiegen und über markierte Wiesen zurück nach Feldthurns fahren).

Diesen Tourentipp hat uns das Hotel Taubers Unterwirt, Aktiv und Vitalhotel, gegeben. Vielen Dank dafür.

e-Freuden auf und rund um den Montello (Hügel)

Höhe Start/Ziel: 64 m

Höchster Punkt: 371 m

Höhenmeter: 685 m

Länge: 31,2 km

Dauer: 2 h

Ausgangspunkt: Giavera

Beste Jahreszeit: das ganze Jahr über

Wir starten im Zentrum von Giavera in der Provinz Treviso, südöstlich vom Montello. Im Norden fließt der Fluss Piave vorbei; das gesamte Gebiet ist von historischem Interesse, Schauplatz des Ersten Weltkriegs.

Von Giavera (Bild 1) radeln wir in Richtung Nordwesten. Der erste Teil der Strecke führt uns auf einer asphaltierten Straße entlang des Brentella, einem charakteristischen Kanal, der eine Reihe von Wasserkraftwerken mit sichtbaren Turbinen speist, die das gesamte Gebiet mit Energie versorgen (Foto 2).

Wir erreichen bald die „Presa“ Nr. IX (Foto 3). Die sogenannten „Prese“ sind eine Reihe von Forstwegen, einige davon sind asphaltiert, die sich von Süden nach Norden, und umgekehrt, über dem gesamten Montello erstrecken. Unsere Route verläuft entlang dieser Prese, die durch einfache Wege untereinander verbunden sind. Sie sind alle für das e-mtb geeignet.

Wir radeln durch wunderschöne Wälder mit Robinien, Kastanienbäumen, Buchen und Eichen, einfach herrlich (Fotos 4 a und b)! Dabei folgen wir auf etwa 80 % der Strecke der Beschilderung LTR (Le Terre Rosse), einer fixen Strecke für Mountainbikes (Bild 5). Der höchste Punkt unserer Rundtour ist das Örtchen Santa Maria della Vittoria mit seiner Wallfahrtskirche Santa Maria del Rosario (Bild 6).

Von hier aus geht es dann abwärts und wir kehren nach Giavera zurück.

Im ganzen Gebiet befinden sich Gaststätten, wo man eine Rast einlegen kann, um Energie zu tanken und ein gutes Glas Wein zu genießen.

Dieser Tourentipp kommt von Ezio Salvadori, Mountainbike Guide und Mitarbeiter des SPORTLER Stores in Treviso. Danke Ezio.

e-Freuden auf der Eggentalrunde

Höhenmeter: 1.720 m

Höchster Punkt: 1.475 m

Länge: 44 km

Dauer: 6 h

Ausgangspunkt/Zielpunkt: Bikehotel Marica in Eggen

Beste Jahreszeit: April – Oktober

Wir starten in Eggen und fahren ca. 5 km in Richtung Bozen. Nach Birchabruck, gegenüber der Abzweigung nach Gummer, biegen wir nach links ab. Dann geht es durch die Schottergrube auf die alte Eggentaler Straße. Wir passieren die Brücke am Klärwerk, fahren hinter der Halle Holteg am Bach entlang bis zu einer Engstelle. Dann geht es über die Brücke nach rechts, durch den Tunnel und auf der Straße bis zur Einfahrt des ersten Tunnels. Rechts über die Betonabsperrung auf die alte Straße, durch die Schlucht und den Felstunnel mit Wasserfall zu den ehemaligen Steinbrüchen. Wir fahren kurz steil nach unten, und gelangen zwischen beiden Tunnels auf die Straße. Wir fahren weiter durch den Tunnel und biegen am Kreisverkehr rechts in die Gewerbezone ab. Es kommt eine gemütliche Passage auf dem Radweg in Richtung Süden bis zur Kampiller Brücke. Unter der Autobahn biegen wir links ab, hin zur Seilbahn Bozen-Kohlern und Rückfahrt mit der Seilbahn (geschlossen von 11–12 Uhr; Änderungen vorbehalten).

Rückfahrt mit dem Bike (9 km, 900 hm): über die Asphaltstraße Nr. 3 zum Gasthaus Schneiderwiese, auf dem Schotterweg Nr. 1 zum höchsten Punkt der Tour. Weiter auf dem Weg Nr. 1 (auch als E5 markiert) – oder alternativ die leichtere Strecke über die Klausalm – zum Toten Moos. Hier kann die kurze, anspruchsvolle Strecke zum Aussichtspunkt Rotwand in Angriff genommen werden. Ab hier weiter bis zum Wölflhof, durchs Dorfzentrum und im Kreisverkehr der Hauptstraße Richtung Bozen folgen. Gegenüber des Gasthofs Schwarzenbach rechts abbiegen, auf der Schotterstraße Markierung 8 nach Rauth und zurück nach Eggen.

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