Auch wenn die Freiplätze in den kalten Jahreszeiten nicht zur Verfügung stehen, wird Tennis nicht nur im Sommer gespielt. Winterzeit ist für Tennisspieler immer auch Hallenzeit. Wir erklären dir, wie du dich optimal auf die Bedingungen der Halle einstellen kannst.

Der Einstieg ins Hallentennis fällt den meisten Spielern nicht leicht: Da hat man sich auf den im Freien liegenden Ascheplätzen mühsam seine Topform erarbeitet, trifft die Bälle endlich wie man sie treffen will, lenkt die Aufschläge sicher ins Ziel – und dann wechselt man in die Halle und nichts will mehr funktionieren. Ein bis drei Wochen Training sind nötig, um sich an die veränderten Bedingungen zu gewöhnen.

Hallentennis

Hallentennis: Auch im Winter kann Tennis gespielt werden… (Foto: Pixabay)

Die Bodenbeläge in der Tennishalle

Den größten Einfluss auf das Spiel nimmt der Bodenbelag. Sandplätze sind in der Halle unüblich, häufiger sind Hartplätze, Granulat, Kunstrasen oder auch Teppichböden. Jeder Untergrund weist jeweils andere Eigenschaften auf.

Allen ist gemeinsam, dass sie schneller sind als Sand. Bei einigen Belägen fällt der Geschwindigkeitsunterschied eher gering aus (Hartplatz, Kunstrasen), bei anderen kann er enorm sein (Teppich). Völlig unterschiedlich ist hingegen das Ballverhalten. Während auf Hartplätzen ein sehr hoher Ballabsprung zu erwarten ist, fällt er auf Teppichböden eher niedriger aus als auf Sand. Auch nehmen nicht alle Untergründe angeschnittene Bälle optimal an. Erschwerend kommt hinzu, dass Teppich- und Hartplätze es dir unmöglich machen, die Bälle „einzurutschen“, und du somit in deiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt bist.

So musst du dein Spiel anpassen

Durch das schnellere Spiel kommt deinen Aufschlag- und Returnfähigkeiten in der Halle noch mehr Bedeutung zu. Je nach Belag musst du auch die Beinarbeit anpassen, da das Rutschen als bedeutsames Bewegungsmuster wegfällt. Insgesamt werden die Ballwechsel deutlich kürzer.

Die optimale Tennisausrüstung für die Halle

Neben der Umstellung auf ein schnelleres Spiel ist auch eine Anpassung des Schuhwerks sinnvoll. Die Schuhe sollte man je nach Bodenbelag wählen. Auf Hartplätzen sind spezielle Hartplatzschuhe mit entsprechend grobem Profil zu empfehlen. Für das Spiel auf Teppichboden sind hingegen glatte Sohlen zu bevorzugen. Einige Tennisschuhe, wie beispielsweise der Adidas Response Approach sind aber auch darauf ausgelegt, auf möglichst allen Belägen gut zu funktionieren.

Ein anderer Tennisschläger oder andere Saiten werden beim Tennis in der Halle hingegen nicht benötigt, lediglich eine etwas härtere Bespannung kann sinnvoll sein, um dem schnelleren Spiel gerecht zu werden.

Insgesamt gesehen lässt sich der Einstieg in das Hallentennis gut meistern. Wichtig sind eine intelligente Anpassung des eigenen Spiels auf den jeweiligen Bodenbelag sowie ein eventueller Wechsel des Schuhwerks. Mit diesen beiden Maßnahmen bist du für die Indoor-Saison gut gerüstet.

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