Früh aufstehen – und den Sport immer im Blick. Seit 2009 ist der Deutsche Matthias Killing für SAT.1 auf Sendung. Von Montag bis Freitag ist er im Frühstücksfernsehen und regelmäßig als Moderator und Reporter für „ran“ zu sehen. Die Verbindung zwischen einer täglichen Magazinsendung und den Sportübertragungen ist für den 34-jährigen Beruf und Leidenschaft zugleich. Wir haben uns mit dem jungen Sport-Moderator über seinen Job, Fitness, Training und Ernährung unterhalten…

Matthias Killing Sat1 ran Moderator

Matthias Killing bei der Arbeit im Fußball Stadion als SAT.1 ran Reporter.

Wie können wir uns einen Tag im Leben von Matthias Killing vorstellen?

In der Woche, wo ich das SAT.1 Frühstücksfernsehen moderiere – 2 pro Monat – stehe ich um 3.15 Uhr auf, esse eine Kleinigkeit und bin ab 4 Uhr im Sender. Dort ist dann Sendungsvorbereitung und von 5.30 – 10 Uhr sende ich dann mit meinen Kollegen live aus Berlin. Danach gehe ich oft zum Sport oder jogge eine Runde. Mittags mache ich 2 Stunden Mittagsschlaf, nachmittags ist dann oft Vorbereitung, Meeting oder Telefonkonferenz für unsere diversen Sportsendungen. Abends ist dann Freunde treffen angesagt oder chillen. Ab 21.30 Uhr liege ich dann im Bett. Spieltage im Sport sehen da natürlich anders aus – aber für den Fußball durch Europa zu reisen macht natürlich großen Spaß!

 

Wie viel Schlaf benötigen Sie?

Ich versuche immer 6 Stunden am Stück zu schlafen, plus 2 Stunden Mittagsschlaf, das passt für mich super. Schwieriger wird es, wenn ich nur 3 oder 4 Stunden Schlaf bekomme – da bin ich dann nach einer Sendung schon etwas gerädert.

 

Sind für Sie als Sportmoderator in der Kombination von Sport und Moderation zwei Träume in Erfüllung gegangen?

Absolut ja! Ich wollte das schon als kleiner Junge machen, fand Dieter Kürten toll. Als Jugendlicher war dann Johannes B. Kerner mein großes Vorbild. Mit ihm habe ich zwei Jahre zusammen gearbeitet – da ist auch ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen. Mit Fußball, Tennis und Boxen habe ich bei ran auch drei Sportarten als Aufgabe, die ich echt liebe. Basketball fehlt mir etwas, aber das war ja schon mal – und wer weiß…

 

Matthias Killing

Alba Berlin vs. Mons-Hainaut, im Bild Matthias Killing.

Wie wichtig ist für Sie Sport?

Total wichtig, das Training ist täglicher Ausgleich, Energiequelle – und fit zu sein, ist einfach das beste Gefühl

 

Hat Sport in Ihrem Leben schon immer eine Rolle gespielt?

Als Jugendlicher habe ich ganz passabel Basketball gespielt, 4x die Woche Training, plus Spiel am Wochenende – damals war wie heute auch die Basketball-Nachwuchsarbeit in meiner Heimatstadt Hagen super.

 

Wie halten Sie sich fit und wie sieht ihr Training aus?

Ich spiele aktiv Tennis und gehe ins Fitnessstudio. Dazu mache ich zu Hause funktionales Training mit meinem Körpergewicht. Und Yoga habe ich neu entdeckt – das ist echt anstrengend. Ich versuche 5 mal die Woche Sport zu machen – in der Regel gelingt mir das auch – ich jogge auch ab und zu, aber das Laufen hat mich noch nie infiziert, das ist für mich manchmal auch Quälerei.

 

Wie kann man bei solchen Arbeitszeiten, wie Sie sie haben, regelmäßig Sport betreiben?

Das ist alles eine Frage der Disziplin und der Gewohnheit – ich komme super damit klar, vormittags nach der Arbeit Sport zu machen.

 

Wie sieht Ihr Ernährungsplan aus?

Ziemlich einfach: wenig Kohlenhydrate, viel Eiweiß, Gemüse, Fisch, Fleisch – wenn Brot, dann morgens – abends versuche ich es zu vermeiden. Ab und an gibt’s auch mal Süßigkeiten – ich liebe das, ganz ohne geht nicht. Wichtig: viel Wasser und grünen Tee trinken.

 

Welche sportliche Begegnung bzw. welcher Interview-Partner ist Ihnen nachhaltig in Erinnerung geblieben und warum?

Einer der nettesten, kompetentesten und tollsten Sportler ist für mich Roger Federer. Er ist ein toller Gesprächsgast – den würde ich gerne mal länger als drei Minuten interviewen, da hätte ich viele Fragen. Ein Wahnsinns-Typ!

 

Matthias Killing Portrait

Matthias Killing moderiert für SAT.1 das Frühstücksfernsehen und ist als ran Reporter unterwegs.

Welche war Ihre schönste sportliche Erfahrung?

Beruflich das Champions-League Finale 2012 in München. Hier als Reporter dabei gewesen zu sein, war für mich das bisher Tollste. Sportlich war die größte Herausforderung die Teilnahme bei der Fulda Challenge, einem Extremsportwettkampf im kanadischen Yukon. Halbmarathon bei -35 Grad und solche Scherze – das war krass. Aber ich starte 2014 wieder dort – im November geht’s los.

 

Worauf sind Sie stolz?

Auf meine Frau und meine Familie. Sehr sogar!

 

Vielen Dank, Herr Killing! Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und viele schöne Sport-Erlebnisse.

Interview: Thomas Haberer

 

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