Merinowolle riecht nicht, kratzt nicht, kühlt, wenn’s warm ist, wärmt, wenn’s kalt ist. Das macht die superfeine Faser zum idealen Material für Socken, Funktionswäsche oder isolierende Bekleidung. Wir haben die die wichtigsten und interessantesten Eigenschaften der Wunderfaser zusammengestellt.

Merinoschaaf

Merinowolle wärmt bei Kälte

Wolle eignet sich insgesamt gut für die Isolation, dies gilt auch für Merino. Die Fasern sind stark gekräuselt und haben eine wellenartige Struktur. Sie liegen sehr locker aufeinander und dadurch entstehen Luftkammern. In diesen wird die Körperwärme eingeschlossen und zurückgehalten. Von den Herstellern funktionaler Merinobekleidung wird das Mehrschichtenmodell des Merino-Schaaffelles in verschiedene Merino-Layer übertragen. Als unterste Schicht trägt man eine atmungsaktive, dünne und leichte Baselayer (ab 100g/m²), darüber eine wärmende und isolierende zweite Schicht (ab 200g/m²).

Merinowolle kühlt bei Hitze

Merinowolle hat tatsächlich temperaturausgleichende Eigenschaften. Wolle eignet sich nicht nur zur Isolation, sondern hilft auch im Sommer gegen Hitze. Die hygroskopisch Fasern können Feuchtigkeit (in Form von Wasserdampf) binden. Diese wird dabei in der Faser eingelagert während die Faseroberfläche trocken bleibt. So kann Wolle große Mengen an Feuchtigkeit aufnehmen. Durch Wärme trocknen die Fasern schnell, dabei entsteht kühlende Verdunstungskälte. Deshalb ist die Bekleidung aus dünner, leichter Merinofaser im Sommer sehr angenehm.

Merinowolle Ortovox

Merinowolle wärmt auch wenn sie feucht ist

Wolle allgemein, und damit auch Merinowolle, wärmt auch im feuchten Zustand. Die Fähigkeit Flüssigkeit aufzunehmen während die Faseroberfläche Wasser abstößt, führt zu diesem Effekt. Merinofasern erzeugen sogar zusätzlich Wärme beim Aufnehmen von Feuchtigkeit. Es handelt sich um einen exothermischen Prozess, der sogenannte Absorptionswärme erzeugt. Die polaren Molekülgruppen der Fasern kollidieren mit den Wassermolekülen, was Energie freisetzt. Bei Merinobekleidung guter Qualität kann dieser Prozess für einen Temperaturunterschied von 10°C sorgen.

Merinowolle stinkt auch bei längerer Benutzung nicht

Dieser Effekt entsteht durch die schuppige Oberfläche der Merinowolle, Bakterien halten sich auf dem Material schlechter als auf glatten Synthetikfasern. Dazu kommt der natürliche Selbstreinigungsprozess durch das Faserprotein Keratin, dieses baut geruchsproduzierende Bakterien auf der Haut ab. Merinowolle muss deshalb seltener gewaschen werden, oft reicht einen Nacht auslüften. Dies macht Funktionsbekleidung aus Merino absolut ideal für längere Outdooraktivitäten wie Trekking oder den Campingurlaub.

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Merinowolle kann in der Maschine gewaschen werden

Im Unterschied zu normaler Wolle ist Merinowolle absolut pflegeleicht. Die Bekleidung kann ganz normal maschinengewaschen werden. Meist unproblematisch mit dem Normalwaschgang und einer Temperatur bis zu 40°C . Allerdings sollte im Einzelfall unbedingt auf die Angaben der Hersteller geachtet werden, da oft Materialmischungen verwendet werden. Dazu ist es ratsam auf Weichspüler und Bleichmittel zu verzichten und darüber hinaus Waschmittel ohne Enzyme zu verwenden. Ein Trockner sollte nicht verwendet werden. Durch die Selbstreinigung reicht es oft die Merino-Bekleidung auszulüften.

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