Früher oder später kann es jeden von uns treffen. Profisportler genauso wie Hobbysportler: das Motivationstief. Was also tun, wenn die Motivation, ein wesentlicher Bestandteil unseres (Sportler)-Lebens, flöten geht?

 

Suunto

Die Motivationskurve sinkt aus unterschiedlichen Gründen. Besonders bei Sportarten, die von Wiederholungen leben wie Laufen, Biken, Wandern, Schwimmen und Fitness und die im Unterschied zu geselligen Teamsportarten oder ausgesprochenen „Action-Sportarten“ wie dem Klettern weniger Abwechslung bieten, kann die Motivation schnell einbrechen. Ähnliches kann passieren, wenn der Reiz des Neuen weg ist. Beginnen wir mit einer neuen Sportart, sind wir zunächst euphorisch und stürzen uns Hals über Kopf in die neue Sportaktivität. Doch das ehemals Neue wird schnell zur Gewohnheit. Die Begeisterung beginnt nach und nach zu schwinden. Außer wir sind Meister der Selbstmotivation und/oder nutzen die Vorteile eines Personal Trainers.

Steter Tropfen höhlt den Stein

Körperliche Aktivitäten, die nicht regelmäßig betrieben werden, sind nicht umsonst, aber auch nicht optimal. Durchhaltevermögen ist gefragt. Es ist das Durchhaltevermögen, das eine dauerhafte Kräftigung des Körpers möglich macht, die sportlichen Leistungen verbessert und zu allgemeinem Wohlbefinden führt. Wer von sich glaubt, ein Mensch zu sein, der nicht mit hohem Durchhaltevermögen geschlagen ist, beraubt sich vieler Chancen, die ein positivere Selbstbeschreibung mit sich brächte. Wer glaubt und denkt, in Sachen Motivation eine Null zu sein, dem wird es schwer fallen, eine einmal begonnene Sportart konsequent und zielgerichtet über einen längeren Zeitraum auszuüben.

Auf der Suche nach dem Grund

Was genau bringt uns dazu, Sport zu treiben oder eine neue Sportart auszuprobieren? Stellen wir uns mutig und selbstkritisch diese Frage! Ist es unser Umfeld? Familie, Freunde, Bekannte, die behaupten, dass diese oder jene Sportart besonders gesund sei? Sind es allgemeine Trends, denen wir uns blindlings anschließen, weil irgendein Sport gerade „in“ ist? Diese Fragen hat jeder für sich zu beantworten.

Running
Dazu ein Beispiel: Man kann sich für Sport entscheiden, weil man unbedingt abnehmen möchte. Die wenigsten halten sich körperlich allerdings für derart missraten, dass ihnen allein das Motiv, die Kilos purzeln zu lassen, ein derartiges Durchhaltevermögen beschert, dass sie gar nicht mehr genug kriegen vom Sporttraining. Es sind zumeist andere Faktoren, die für unseren Erfolg verantwortlich sind. Freude an der Bewegung zum Beispiel, ein nettes Sport-Team, die Umgebung (Natur) usw. Mit dem positiven Nebeneffekt, dass die Kilos wirklich purzeln (so gewünscht).

Ein weiteres Motiv, Sport zu treiben, kann darin bestehen, nach einem Unfall oder einer längeren Krankheit die ursprüngliche körperliche Verfassung wiederherzustellen. Das Gefühl der Besserung, die ersten Erfolge usw. sind Motivation genug, konsequent weiterzumachen. Auch hier sind es in erster Linie Gefühle, die uns einen ordentlichen Motivationsschub geben.

Warum spielen Gefühle eine so große Rolle, wenn es um Motivation geht?

Nur weil wir zu wissen glauben, dass eine Sache gut, gesund, vernünftig usw. ist, bedeutet es noch lange nicht, dass wir sie tun. Auf unseren Fall übertragen bedeutet das: Nur weil wir wissen, dass körperliche Aktivität gesund ist, haben wir nicht automatisch Lust auf Sport. Die Vorgabe, Sport aus reinen Vernunftgründen zu treiben, ist im Grunde zum Scheitern verurteilt. Schlauer ist es, sich an den mit dem Sport verbundenen (positiven) Emotionen zu orientieren als sich sinnlos auf logische Konzepte zu versteifen.

MTB Mountain Bike

L’emozione della velocità in MTB

Ein Junge, der Fußball spielt, hat einfach einen Mordsspaß daran, eine zwischen Haushalt, Kindern und Arbeit in ein strenges Zeitkorsett gezwängte Frau fühlt sich nach einem Power-Walk entspannt und gleichzeitig voller Energie, ein Triathlet ist stark angezogen vom Ausloten und kurzfristigen Überschreiten der eigenen Grenzen.

Kurzum: Emotionen, Freude, Spaß an der Bewegung, eine positive Körperwahrnehmung sind daher oft die Grundlage für das konsequente Durchhalten einer sportlichen Aktivität über einen längeren Zeitraum. Dazu kommen noch andere Faktoren, die ausschlaggebend dafür sein können, ob wir uns zwischen Couch oder Fitnessraum entscheiden, zwischen gemütlichem Feierabend oder abendlicher Laufrunde. Mehr dazu in Teil II…

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