In Teil I ging es um die Frage, woher man Motivation für konsequentes Sport-Treiben schöpft. Wie wichtig dabei positive Emotionen sind, wie bedeutend die Umgebung (im geografischen Sinne) und die gemeinsamen Trainingspartner/Teammitglieder. Davon abgesehen existieren weitere Faktoren, die deine Wahl zwischen Couch und Fitnessaktivität, zwischen Feierabendbier und abendlicher Laufrunde mitbestimmen. Die folgenden Empfehlungen und Tipps haben mir persönlich geholfen, regelmäßig meine Laufrunden zu drehen.

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Aller Anfang ist schwer
Über die Bedeutung der Gewohnheit bei der Ausübung von Sport war bereits die Rede. Im Grunde basiert ein Großteil unserer alltäglichen Handlungen auf Gewohnheiten. Der Vorteil gewohnheitsmäßiger Handlungen ist, dass wir Zeit und Energie sparen, und einem die Dinge leichter von der Hand gehen. Geschätzte 21-28 Tage sind angeblich nötig, damit etwas neu Erlerntes zur Gewohnheit wird. Die wie Schaltkreise funktionierenden neuronalen Vebindungen im Gehirn sorgen im Idealfall dafür, dass wir wiederholte Handlungen dann effizienter durchführen. In knappen Worten: Aller Anfang ist schwer, der Mensch ist lernfähig, nur nicht aufgeben!

Schlag dir selbst ein Schnippchen
Vergiss vor dem Sporttraining nie, dass du auch nach 5 Minuten aufhören könntest und nach Hause gehen könntest. Du wirst das aber (fast) sicher nicht tun. Und doch kann dieser Gedanke den gesamten Druck von dir nehmen, der sich zwischen „Ich muss!“ und „Ich habe keine Lust!“ aufbaut. Ein simpler Trick, der wirkt. Niemand zwingt dich.

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Sich einstimmen
Wenn wir ganz und gar keine Lust auf Sporttraining haben, wünschen wir uns so etwas wie einen Antrieb, einen „Motor“, eine „Vitalitätsspritze“, die uns aus der Erschlaffung reißt. Die richtige Einstimmung, um Faulheit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit usw. zu überwinden, kann verschieden ausfallen. Eine Möglichkeit, sich mit Energie „aufzuladen“, kann Musik sein. Vor und/oder während des Sports können feurige Rhythmen und vibrierende Bässe wahre Wunder wirken und die Antriebslosigkeit hinwegfegen. Es gibt im Handel sogar spezifische Musikmixes für Läufer, Biker usw. Oder man hört einfach das, was einem besonders gefällt.

Doch auch ohne Musik kann man sich optimal auf sportliche Aktivitäten einstimmen. Durch Imagination. Stell dir lebhaft vor deinem inneren Auge vor, was dir am ausgeübten Sport besonders gefällt. Ist es das Gefühl, das Herz schnell schlagen zu hören? Die Anstrengung vor dem Erreichen des gesteckten Ziels? Das gedankliche und gefühlsmäßige Wiederaufleben-Lassen von bereits Geleistetem kann ein wertvoller Beitrag sein, richtig durchzustarten.

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Denselben Effekt kann unser Sportoutfit auslösen. Die richtige Sportbekleidung und Sportausrüstung kann Berge versetzen. Viele fühlen sich in ihrem Lieblingsoutfit wie augewechselt. Wir stellen uns vor, wie es ist, mit der heißgeliebten oder neuen Sportbekleidung in Bewegung zu sein, Leistungen zu erbringen, den Körper zu trainieren, die Laufgeschwindigkeit zu erhöhen usw. Alles Vorstellungen und Emotionen, die uns einen beträchtlichen Energieschub geben können. Kurz: Die Mischung aus energiegeladener Musik und die Kraft der Imagination, voller Energie, Vitalität und Durchhaltevermögen zu sein, ist (nicht nur) mein Motivations-Patentrezept.

Visualisieren
Imagination ist also eine tolle und kostenfreie Möglichkeit, die Motivation zu heben und uns in einen Gemütszustand zu versetzen, der Leistungssteigerung möglich macht. Profisportler nutzen die Kraft der Vorstellung ganz bewusst. Sie visualisieren vor dem Sport jeden Bewegungsablauf und stimmen sich dadurch optimal auf Training und Wettkampf ein. Auch das imaginäre Durchspielen unterschiedlicher möglicher Situationen gehört zur Wettkampfvorbereitung. Die Vorstellungskraft ist auch beim Durchschnittsmenschen stark ausgeprägt. Mit Hilfe des Visualisierens können wir uns vorstellen, wie es wäre, eine ganz besondere sportliche Herausforderung zu meistern, die wir uns nie zugetraut hätten. Die Kraft der Vorstellung bestmöglich zu nutzen, kann ein wertvoller Beitrag sein, uns zu motivieren und einzustimmen. Stell dir zum Beispiel vor, du hättest beim Sport etwas erreicht, das du immer schon erreichen wolltest. Wie geht es dir dabei? Welches (Körper)gefühl bemächtigt sich deiner? Wie sehen dich die anderen?

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Kleine Änderungen wirken Wunder
Wird dir dein Training zu langweilig und empfindest du es als eintönig, dann genügt auch oft eine klitzekleine Änderung (andere Musik, andere Kleidung, andere Umgebung, andere Trainingspartner…) und du bekommst neuen Antrieb. Die Vorstellung, ein neues Kleidungsstück zu tragen, kann ein wunderbarer Stimulus sein, um das Training nicht schleifen zu lassen.

Gruppentraining
Bei Teamsportarten liegt es auf der Hand: Alleine kann man nicht viel ausrichten. Doch auch bei anderen Sportarten ist ein netter Trainingspartner Gold wert, um Motivationskrisen zu überwinden. Die Übertragung von (positiven) Energien, die zwischen Menschen im Normalfall ganz von selbst funktioniert, macht unter Umständen aus Sportmuffeln Aktivsportler ersten Ranges.

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An Wettkämpfen teilzunehmen, bedeutet für mich, beim Training ein Ziel vor Augen zu haben und meine Freude am Sport mit Gleichgesinnten zu teilen.

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