Motoren: Leistung und Entwicklung

>Motoren: Leistung und Entwicklung

Mit Antrieb mehr Spaß. Was ein e-bike von einem Normalobike unterscheidet, ist sein Motor, sprich der Antrieb in Kombination mit einer Batterie. Dieser Artikel beschäftigt sich mit den gängigsten Antriebssystemen. Mit den Motoren von BOSCH (Deutschland), SHIMANO (Japan) und BROSE (Deutschland). Alle drei Marken stellen nur Mittelmotoren her. Diese findet man hauptsächlich bei sportlichen e-bikes. Heckmotoren bzw. Frontmotoren kommen hingegen eher bei e-urbans zum Einsatz.

Die drei Motoren im Überblick

Der Bosch Antrieb

Der Antrieb von Bosch bietet eine perfekt abgestimmte Trittunterstützung dank des-3-Sensoren Prinzips und dank der 1.000 Messungen pro Sekunde. Außerdem werden der Schaltvorgang und das Drehmoment automatisch synchronisiert. Die sportlichen E-Biker können ganz auf die Power der CX-Motoren der Performance Line bauen; selbst in extrem steilen Passagen sorgen sie für eine beeindruckende Dynamik. Die Performance Line ist nicht ganz so kraftvoll, ist aber dennoch sportlich und wird deshalb auch bei einigen e-mtbs verwendet. Das Antriebssystem Active Line von Bosch spricht dagegen die komfortbewussten E-Biker an. Der neue Motor Active Line Plus ist perfekt für e-Bike-Ausflüge über die Grenzen der Stadt hinaus.

Der Shimano Antrieb

Der Motor Shimano Steps E8000 wurde speziell für den Offroad-Einsatz entwickelt. Er bietet maximale Leistung bei höchster Antriebseffizienz und geringstmöglichen Abmessungen. Zudem überzeugt er mit seiner kompakten Bauweise und der kraftvollen Trittunterstützung. Ein innovatives Lüftungskonzept sorgt für ausreichende Kühlung. Der Motor Shimano Steps E6000, hingegen, ist für e-urbans wie für leichte e-mtbs ideal. Der japanische Komponentenhersteller nutzt auch seine langjährige Erfahrung im Bereich der Schaltkomponenten und schafft mit seinem System eine Antriebs-Schaltungs-Einheit, durch die sanfte Gangwechsel auch bei hoher Kettenspannung möglich sind.

Der Brose Antrieb

Brose konzipierte das Antriebssystem für hochwertige e-bikes auf Basis eines millionenfach bewährten Motors aus der Automobilindustrie. Der Getriebemotor punktet mit Durchzugsstärke und Laufruhe, er ist nahezu geräuschlos und vibrationsfrei. Außerdem wird er komplett in Deutschland hergestellt. Er liefert kraftvoll und harmonisch die perfekte Trittunterstützung. Der Motor zeichnet sich auch durch ein hohes Drehmoment von maximal 90 Newtonmetern aus und erlaubt den Einsatz eines Mehrfachkettenblattes, was nicht alle Mittelmotoren bieten.

Technische Daten der e-bike Motoren

Neuheiten 2018

Bosch

  • Bei Bosch lautet das neue Zauberwort Integration. Vorhang auf für den Akku Power Tube 500. Er bietet wie der Aufsatzakku von Bosch 500 Wattstunden und lässt sich im Unterrohr der Bikes integrieren.
  • Uphill Flow: Der neue eMTB-Modus ersetzt den bisherigen Sport-Modus bei e-mtbs mit der Performance Line CX und variiert dynamisch zwischen den Fahrmodi Tour und Turbo. Der Motor verstärkt die Eigenleistung des Fahrers zwischen 120 % und 300 % je nach Trittfrequenz und Pedaldruck. Resultat: Ein natürliches Fahrgefühl und maximale Performance auf dem Trail.
  • Neu im Sortiment ist auch die Speed Variante des Motors Performance Line, der deine Fahrt bis zu 45 km/h unterstützt.

SHIMANO

Update für eine individuelle Konfiguration der Unterstützungsmodi: die Explorer-Charakteristik. Sie schwächt den Boost-Modus etwas ab und hebt dafür den Trail-Modus um eine Stufe an.

BROSE

Neu im Sortiment ist der Motor, der deine Fahrt bis zu 45 km/h unterstützt.

uphill flow

Erklärung zu einigen Begriffen

Maximaler Drehmoment

Je höher das Drehmoment, desto höher die Unterstützung beim Starten und Überwinden von steilem, schwierigem Gelände und desto kraftvoller die Beschleunigung.

Schiebehilfe

Sogar beim Schieben deines Bikes sieht die Welt mit einem e-bike freundlicher aus. Mit der Schiebehilfe reicht es, das Fahrrad zu halten; mit 3 bis 5 km/h hilft es sich selbst weiter.

Unterstützung

Das Gesetz beschränkt die motorangetriebene Geschwindigkeit von e-bikes auf 25 km/h. Beim Erreichen dieser Geschwindigkeit schaltet der Motor automanisch ab.

Unterstützungsmodi (Fahrweise)

Die Unterstützungsmodi heißen je nach Bikehersteller anders. Von Eco bis Sport, von Turbo bis Cruise. Je höher die Unterstützung des Modus für den Biker, desto leichter tut er sich, aber auch desto mehr Akku wird verbraucht.

Akku (Batterie)

Viele Motoren kann man mit einem mehr oder weniger starken Akku ausstatten. Wir sprechen derzeit von 300 bis 650 Wh. Je mehr Kapazität die Batterie hat, desto weiter kann man damit fahren. Natürlich hängt die Angabe der Reichweite auch vom eingestellten Unterstützungsmodus und dem Gelände ab, in dem du unterwegs bist. Je mehr Kapazität, desto mehr beträgt die Ladezeit sowie das Gewicht. Jedes Bikemodell wird mit seinen spezifischen technischen Angaben geliefert.

Display

Neben Antriebssystem (Motor) und Akku gehört auch ein Display zur Ausstattung. Dieses liefert wichtige Informationen: von der Geschwindigkeit über die Restreichweite bis zum gewählten Unterstützungsmodus.

Dieser Artikel stammt aus unserem bike Magalog. Klicke dich durch den Magalog.

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2018-06-05T17:25:56+00:00

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