Platz 7 für Patrick Konrad: „Stolz, ein Teil davon zu sein“

>Platz 7 für Patrick Konrad: „Stolz, ein Teil davon zu sein“

Am Ende sind alle froh, dass es vorbei ist. So ist es nach jeder Grand Tour. Und es ist verständlich, denn über 80 Stunden Radfahren in drei Wochen gehen nicht spurlos vorbei. Dennoch blickt der Österreicher Patrick Konrad, der den Giro für das Bora-Hansgrohe-Team bestritten hat, mit viel Freude auf den 101. Giro d’Italia zurück.

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(Bild: Veloimages) Sein großes Ziel, einen Platz unter den besten 10 der Gesamtwertung zu erreichen, hat Konrad geschafft.

Sein großes Ziel, einen Platz unter den besten 10 der Gesamtwertung zu erreichen, hat Konrad geschafft. Mehr sogar: es ist der 7. Gesamtrang geworden. Klar, dass der 26-Jährige nach dem Ende der Italien-Rundfahrt überglücklich war. Und müde.

Froome wie von einem anderen Stern

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(Bild: Veloimages) „Jeder von uns ist ein bisschen ratlos“, sagte Konrad mit Blick auf die Meisterleistung von Froome.

Jeder ist schon total kaputt und Froome zieht so ein Ding ab“, sagte Patrick Konrad nach der drittletzten Giro-Etappe. Bis dahin war Favorit Chris Froome recht blass geblieben. Doch dann zeigte der Engländer eine Leistung, die es im modernen Radsport so noch nie gegeben hatte. Und das auf der Königsetappe des Giros. 80 Kilometer vor dem Ziel riss Froome aus, düpierte die Konkurrenz und sicherte sich auf dem letzten Drücker das Rosa Trikot. „Jeder von uns ist ein bisschen ratlos“, sagte Konrad mit Blick auf die Meisterleistung von Froome. Dabei hatte auch Konrad durchaus Grund zum Feiern. Anders als der bisherige Gesamtführende, Simon Yates, verlor er nicht viel Zeit. Weil Yates total ausgepowert war, verlor er so viel Zeit, dass er von der Giro-Spitze aus den Top-20 fiel. So wurde es am Ende ein Zweikampf zwischen Froome und Tom Dumoulin. Der Holländer versuchte am Samstag, der letzten schweren Bergetappe in Richtung Cervinia, mehrmals Froome zu überraschen. Doch dieser ließ sich nicht mehr abschütteln.

Platz 7: Patrick Konrad erreicht sein großes Ziel

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(Bild: Bettiniphoto) Mit dem Italiener Davide Formolo schaffte es ein weiterer Bora-Hansgrohe-Fahrer in die Top-10 der Gesamtwertung.

Auch Patrick Konrad blieb dran. Und das, obwohl er wenige Tage vor Giro-Ende gar nicht zufrieden war. Nach dem Zeitfahren von Trient nach Rovereto, war er enttäuscht. „Es ist nicht so gelaufen, wie gedacht“, sagte Konrad und ergänzte mit Blick auf die letzten harten Etappen: „Jetzt wird es schwer, mal schauen, ob da noch was geht.“  Und es ging noch etwas. Weil mit Thibaut Pinot ein weiterer Top-5-Fahrer total einbrach, schaffte es Patrick Konrad Schritt für Schritt nach vorne im Gesamtklassement. Am Ende war es Platz 7: bester Österreicher, bester Bora-Hansgrohe-Athlet, bestes Karriereergebnis bei einer Grand Tour. Mit dem Italiener Davide Formolo schaffte es ein weiterer Bora-Hansgrohe-Fahrer in die Top-10 der Gesamtwertung. Er wurde Zehnter. Zudem gab es drei Etappensiege für das deutsche Team, dazu weitere Podestplätze – unter anderem von Konrad-Kumpel Felix Großschartner in Cervinia. Ein überaus gelungener Giro für das Team von Patrick Konrad. Oder? „Ja. Ich bin stolz, dass ich Teil dieses Teams bin. Trotzdem freue ich mich jetzt auf ein paar Tage Pause.

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2018-06-11T11:02:38+00:00

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