Schlafen im Freien: Was ist wichtig?

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Zugegeben, eine Übernachtung in einer Superior-Suite in einem 5-Sterne-Hotel hat schon was. Doch warum unter fünf Sternen schlafen, wenn man Millionen davon haben kann? Einer Nacht unter freiem Himmel kann nichts das Wasser reichen. Kein Stress, kein Lärm und anstatt vom Zimmerservice wird man in der Früh von sanften Sonnenstrahlen im Gesicht geweckt. Ein weiterer Pluspunkt: Man muss keine grünen oder gar violetten Banknoten auf den Rezeptionstisch legen. Das Einzige was es für ein unvergessliches Abenteuer unter Sternen braucht, ist eine brauchbare Ausrüstung. Aber welche ist das?

Schlafen im Freien

Welche Ausrüstung braucht es für eine Nacht im Freien?

Grundsätzlich solltest du entscheiden, ob du im Zelt oder unter freiem Himmel übernachten willst. Wir haben uns für eine Nacht unter Sternen entschieden. Zwei Dinge sind dabei unbedingt notwendig: ein Schlafsack und eine Matte.
Konzentrieren wir uns zuerst auf die Unterlage. Die perfekte Matte ist komfortabel und isolierend. Dafür gibt es zwei verschiedene Typen von Schlafunterlagen. Während es bei vielen Outdoor-Schlafmatten eine Pumpe zum Aufblasen braucht, gibt es auch selbstaufblasende Matten. Im SPORTLER Onlineshop findest du die besten Schlafmatten, egal ob du eine aufblasbare oder eine selbstaufblasende willst. Weil es im Wald oder einer Wiese immer wieder kleine Steinchen oder sonstige Dinge gibt, die der Matte in Null-Komma-Nichts die Luft ablassen können, empfiehlt sich eine schützende Unterlage. Diese ist im Idealfall leicht und einfach zu transportieren. Weil es immer mal sein kann, dass man seinen kuscheligen Schlafsack in der Nacht kurz verlassen muss, sollte man auf eine Stirnlampe nicht verzichten. Schließlich will niemand in der Dunkelheit auf eine stachelige Distel oder in einen Kuhfladen treten.

Der Schlafsack: Welcher ist der Richtige?

Schlafen im Freien

Den richtigen Schlafsack auszuwählen, ist gar nicht so einfach und sollte gut überlegt sein. Wichtig ist, dass der Schlafsack an deine Bedürfnisse angepasst ist. Wenn du ihn nur im Sommer benutzen willst, dann brauchst du keinen Mumienschlafsack der für eine Expedition auf den Mount Everest entwickelt wurde. Genauso solltest du nicht mit einem Hüttenschlafsack im Freien schlafen. Und bedenke stets: In den Bergen kann es auch in Sommernächten ganz schön frisch werden.
Wenn du viel in kälteren Zonen übernachtest, solltest du dir einen Daunenschlafsack zulegen. Das Verhältnis zwischen Gewicht und Wärmedämmung ist einmalig. Aber: Ein Daunenschlafsack behält seine Wirkung nur solange er trocken ist. Hier gibt es einfache und schnelle Lösungen: Wenn du öfters auf feuchtem Boden schläfst, dann zieh einen Biwaksack über deinen Daunenschlafsack. Auch vor Regen brauchst du dich nicht fürchten. Hierzu gibt es praktische Tarps, die schnell und einfach aufgestellt werden können.
Vielleicht ist aber auch ein Schlafsack mit synthetischer Füllung das Richtige für dich. Diese können zwar nicht auf ein so kleines Packmaß wie ein Daunenschlafsack komprimiert werden, dafür sind sie deutlich resistenter gegenüber Feuchtigkeit und trocknen zudem schneller. Zudem braucht ein synthetischer Schlafsack weniger Pflege und ist billiger. Wenn du möchtest, kannst du in deinen Schlafsack einen zusätzlichen Hüttenschlafsack oder ein Inlet integrieren und für einen festen und tiefen Schlaf empfiehlt sich auch in der Natur ein Kissen.
Übrigens: Ein Schlafsack sollte nach jeder Benützung gut gelüftet und getrocknet werden. Zum einen verhinderst du so üble Gerüche, zum anderen erhöht sich die Lebensdauer des Schlafsacks deutlich. Und noch ein Tipp: Anstatt den Schlafsack fein säuberlich aufzurollen, sollte er einfach irgendwie in den Kompressionssack gestopft werden. Vor allem bei Daunenschlafsäcken geht ansonsten die Füllung kaputt. Also, dem Schafsack etwas Gutes tun und dabei noch Zeit und Nerven sparen. Perfekt, oder?

Comfort, Limit, was? So findest du den richtigen Schlafsack!

Schlafen im Freien

Es kann schon ein wenig verwirrend sein, wenn man auf die Temperatur-Empfehlungsliste eines Schlafsacks schaut. Meistens steht dort Maximum Comfort, Comfort, Limit und Extreme. Aber was heißt das alles? Die wichtigsten Werte sind „Comfort“ (für Frauen) und „Limit“ (für Männer). Diese zeigen nämlich an, bei welchen Temperaturen ein Schlafsack noch warmhält und schützt. Fällt die Temperatur unter den Wert der bei „Extreme“ angegeben ist, dann besteht erhebliche Gefahr für eine Unterkühlung.
Allerdings sollte beachtet werden, dass es immer auch ein bisschen auf das persönliche Empfinden ankommt. Der eine friert schneller, der andere kann auch tiefere Temperaturen ertragen ohne zu kalt zu haben. Deshalb sollte jeder den Schlafsack nach seinem persönlichen Temperaturempfinden auswählen.
So, mit diesen Tipps und Tricks bist du jetzt optimal vorbereitet auf eine Nacht unter freiem Himmel. Nichts wie los, das Millionen-Sterne-Hotel erwartet dich!

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2018-05-08T10:03:10+00:00

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