Ski Alpin, Skitour oder Freeride, mit dem passenden Helm kannst du jede dieser Wintersportarten noch sorgenfreier genießen! Welcher Helm ist jedoch der richtige? Helmhersteller wie Uvex, Briko, Shred, K2 Skis, Anon, Salomon, Atomic, Alpina, Dainese, Mammut und auch Salewa bieten tolle Modelle für die unterschiedlichsten Disziplinen an. Worauf du bei der Wahl deines Helmes für die Saison 2016/2017 achten solltest, erfährst du hier!

Helm

Du kannst dich zwischen einem schlichten Skihelm in leichter In-Mold-Bauweise, einem Hardshell-Helm, bis hin zu ausgefeilten Hightech-Konstruktionen entscheiden und dabei noch das zu dir passende Design wählen. Wichtig ist nur, dass jeder Helm die Mindestanforderungen der EU Norm EN 1077 A oder B erfüllt, andernfalls dürfte er gar nicht verkauft werden.

Helm – Struktur: In-Mold, Hardshell- und Hybridbauweise.

Heutzutage dominieren zwei Bauweisen die Skihelmindustrie: die Hardshell- und die In-Mold-Bauweise.

In-Mold

Die Außenschale aus dünnem Polycarbonat wird zusammen mit der Innenschale aus expandiertem Polysterol (EPS) in einem einzigen Arbeitsschritt geformt, wobei die Außenschale sehr dünn gehalten wird und somit reichlich an Gewicht gespart werden kann. Großzügige Öffnungen in der Schale sorgen für ausreichend Belüftung, damit es auch auf anspruchsvollen Hängen nicht zu heiß wird!

Hardshell

Diese Helme verfügen über eine dickere Außenschale aus Hartplastik oder Karbon, welche in einem mehrstufigen Herstellungsprozess mit der inneren EPS-Schale verklebt wird. Auf diese Weise kann zwischen Innen- und Außenschale ein aufwendiges Belüftungssystem integriert werden, bei dem über Kanäle Fahrtwind durch den Helm strömt und Wärme und Feuchtigkeit abtransportiert. Wie gut das Belüftungssystem funktioniert, hängt auch vom Preis eines Helmes ab!

Der Hardshellschale wird nachgesagt, dass sie etwas robuster ist als die In-Mold Bauweise und somit starke Schläge besser wegsteckt, daher werden Hardshell Helme von Rennfahrern und Freeridern bevorzugt.

Hybrid

Nicht zu vergessen ist die Hybrid Technologie! Sie ist noch relativ wenig verbreitet jedoch auf dem Vormarsch! Hierbei ist das obere Helmteil eine Hardshell-Konstruktion (gespritzte Außenschale und EPS Innenschale) und wird mit einer Inmold-Außenschicht im unteren Teil kombiniert. Der Helm ist außen schlagfest und innen stoßabsorbierend sowie kälteisolierend.

Helm 2016-2017

WICHTIG: Für alle Helmtypen gilt: Nach einem schweren Sturz den Skihelm austauschen!!!

Auch wenn kein offensichtlicher Schaden zu erkennen ist, kann die Struktur des Helms und seiner EPS-Schicht durch Haarrisse und andere Beschädigungen beeinträchtigt werden und somit bei einem weiteren Sturz schwerwiegende Folgen haben.

Pistenskifahrer oder Tourengeher?

Bei einer Skitour entgeht man zwar überlaufenen Pisten und damit der Gefahr eines Zusammenstoßes, da man sich im Normalfall allein auf weiter Flur befindet, jedoch lauern neben Lawinen auch noch andere Gefahren: In schneearmen Wintern und bei Frühjahrstouren kann sich schon mal der eine oder andere Stein knapp unter der der Schneedecke verstecken und bei einem Sturz ungewollte Bekanntschaft mit dem Kopf machen, ganz egal wie gut man fährt! Aus diesen Gründen trifft man im freien Gelände immer mehr Tourengeher und Freerider mit Helm an!
Da bei einer Skitour vor (beinahe) jeder Abfahrt ein mühsamer Aufstieg ansteht, muss überall an Gewicht gespart werden! Daher haben sich in den letzten Jahren Gramm sparende Materialien auf den Markt gedrängt und somit für einzigartige Helme speziell für Skitouren gesorgt!
Helme fürs freie Gelände müssen nicht dieselbe Norm wie Pistenhelme aufweisen, jedoch sollten sie zumindest die Norm EN 12492 erfüllen!

Helm 2016-2017

Wie wähle ich den richtigen Helm?

  • Die richtige Größe nach Kopfumfang wählen. Achtung: Die Passform von Skihelmen kann je nach Hersteller variieren.
  • Skihelm offen aufsetzen. Er sollte mit offenem Kinnriemen komfortabel, aber auch fest sitzen. Manche Helme verfügen über eine zusätzliche Verstellmöglichkeit zur individuellen Anpassung.
  • Kopf schütteln. Der Skihelm sollte dabei nicht verrutschen!
  • Kinnriemen anpassen und schließen. Tipp: Der Verschluss sollte sich wenn möglich an der Seite befinden und nicht direkt unter dem Kinn.
  • Mit den Händen den Skihelm so weit wie möglich vor- und zurückschieben. Sollte er dabei die Sicht behindern, oder sich gar komplett vom Kopf ziehen lassen, ist er zu groß!
  • Prüfen, ob der Helm mit der gewünschten Skibrille kompatibel ist. Der Spalt zwischen Helm und Brille sollte so klein wie möglich sein.
Skihelm Onlineshop

Die besten Helme bekannter Marken

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