Die dritte Ausgabe des Südtirol Ultra Skyrace ist Geschichte. 410 Teilnehmer haben die Herausforderung angenommen, diesen Extremberglauf entlang der Hufeisentour in den Sarntaler Alpen zu bestreiten. Darunter auch einige SPORTLER-Mitarbeiter.

MIKHAIL MAMLEEV

Verkäufer Flagship Store Bozen

2. Gesamtrang – 2. Rang Kategorie (18:49.39,1)

  • Hast du die lange oder die kurze Strecke gewählt?
    Die Lange.
  • Wie und wie lange hast du dich aufs Rennen vorbereitet?
    Ich habe mich im Herbst 2014 für die Teilnahme entschieden. Meine Spezial-gebiete sind Orientierungsläufe, Bergläufe und Skyrunning (Rennen von 30 min bis 5 h). Ich wollte teilnehmen, weil es ein einheimisches Rennen ist (ich wohne in Mölten), weil es SPORTLER organisiert und weil ich einmal etwas „Hartes“ testen wollte 🙂
  • Was war das Wichtigste in deinem Rucksack?
    Die Jacke und meine Wasserflasche.
  • Was war das wichtigste Produkt?
    Die Trailrunning Schuhe La Sportiva Bushido.
  • Gel oder Schokolade?
    Energygel RACER mit maltodestrine, caffeina e guarana.
  • Welcher Streckenabschnitt war deiner Meinung nach der Schwierigste und welcher der Leichteste?
    Der lange Abstieg und dann Anstieg in Weissenbach (km 65-75) und der Salten mit dem letzten Asphaltabstieg. Der leichteste und schönste Abschnitt war hingegen der letzte Kilometer begleitet von meiner Frau Sabine und meinem Sohn Max bis ins Ziel.
  • Gab es einen Moment an dem du kurz davor warst aufzugeben?
    Nie, ich habe nie eine richtige Krise gehabt. In den Trainings habe ich Stück für Stück die ganze Runde getestet und so wusste ich was mich erwartet, obwohl ich keine Erfahrung auf einer so langen Strecke hatte. Das ganze Rennen habe ich im Kopf in Teile aufgeteilt: ich bin einfach von Hütte zu Hütte gelaufen, ohne den kleinsten Gedanken ans Aufgeben.
  • Hattest du eine Lieblingsplaylist? Welches Lied pushte dich am Meisten?
    Bei Rennen laufe ich nie mit MP3. Nur manchmal bei den Trainings. Musik? Russischer Rock von den Jahren 1990-2000:) und zur Abwechslung Metal-Gruppen.
  • Mehr Aufregung am Start oder auf der Zielgeraden?
    Definitiv am Start. Im Ziel gab es bei mir wenig Emotionen aufgrund der Müdigkeit 🙂
  • Was war dein häufigster Gedanke?
    Coca-Cola plus Wasser.
  • Welche Tipps gibst du den Teilnehmern vom nächsten Jahr?
    Cool bleiben – das Rennen ist laaaaaang!
  • Was bleibt dir von diesem Rennen zurück?
    Erfahrung
  • Wirst du nächstes Jahr wieder mit am Start sein?
    Höchstwahrscheinlich! Oder soll ich die Kurze probieren??

LUCA BONFANTE

Filialleiter SPORTLER Trento

26. Gesamtrang – 5. Rang Kategorie (9:34.20,2)

  • Hast du die lange oder die kurze Strecke gewählt?
    Ich habe die kurze Strecke gewählt. Da ich erst seit kurzem mit dem Laufen begonnen habe, fand ich diese Länge und Höhenmeter (68 km und 4.260 hm) mehr als genug.
  • Wie und wie lange hast du dich aufs Rennen vorbereitet?
    Mein Training war ein Mix aus Laufen und Radfahren und langen Wanderungen in den Bergen.
  • Was war das Wichtigste in deinem Rucksack?
    Das Wichtigste in meinem Rucksack war Wasser, das wird bei mir nie fehlen.
  • Was war das wichtigste Produkt?
    Unentbehrlich sind sehr gute Schuhe, benutzt du die Falschen, kann dies dein ganzes Ergebnis beeinflussen.
  • Gel oder Schokolade?
    Die Gels sind ideal sich während eines Wettkampfs zu ernähren, die Schokolade gibt hingegen einen guten Geschmack und hebt die Moral. Für mich sind beide ok.
  • Welcher Streckenabschnitt war deiner Meinung nach der Schwierigste?
    Für mich war der härteste Abschnitt jener, nach den Steinernen Mandln. Man glaubt, jetzt hat man es fast geschafft, hingegen ist es noch ziemlich lange bis ins Ziel.
  • Gab es einen Moment an dem du kurz davor warst aufzugeben?
    Nein, nie.
  • Hattest du eine Lieblingsplaylist? Welches Lied pushte dich am Meisten?
    Meine Lieblingsplaylist sind die Geräusche der Natur, des Windes, des Gebirgsbaches, der Tiere, meine eigenen Schritte, mein Atem und mein Herzschlag… all dies gemeinsam mit den Schreien dener, die dich anfeuern, das hat mich am meisten gepusht.
  • Mehr Aufregung am Start oder auf der Zielgeraden?
    Der Zieleinlauf ist für mich am emotionalsten! Er macht mich immer überlegen, welches wohl die nächste Herausforderung sein wird.
  • Was war dein häufigster Gedanke?
    Unter 10 Stunden zu bleiben.
  • Welche Tipps gibst du den Teilnehmern vom nächsten Jahr?
    Ich rate allen diesen harten und spektakulären Wettkampf zumindest einmal zu machen. Egal ob Südtiroler oder nicht, die Landschaft berauscht jeden, ein einmaliges Rennen.
  • Was bleibt dir von diesem Rennen zurück?
    Jetzt bin ich mir wieder gewiss, dass jedes Ziel erreichbar ist, man muss es nur wollen.
  • Wirst du nächstes Jahr wieder mit am Start sein?
    Ja, aber dann wird es die lange Strecke sein.

RENATO LORENZI

Sales Manager

139. Gesamtrang – 34. Rang Kategorie (14:05.02,1)

  • Hast du die lange oder die kurze Strecke gewählt?
    Ich habe die kurze Strecke gewählt.
  • Wie und wie lange hast du dich aufs Rennen vorbereitet?
    In diesem Jahr ist es der dritte Trail den ich laufe. Mein Training: kommt ganz auf die Zeit drauf an, minimal drei, maximal vier Mal pro Woche.
  • Was war das Wichtigste in deinem Rucksack?
    Die Trinkblase und ein paar Energieriegel.
  • Was war das wichtigste Produkt?
    Die Schuhe.
  • Gel oder Schokolade?
    Trockenobst und Energieriegel.
  • Welcher Streckenabschnitt war deiner Meinung nach der Schwierigste und welcher der Leichteste?
    Der Abstieg von Jenesien.
  • Gab es einen Moment an dem du kurz davor warst aufzugeben?
    Der Abstieg Richtung Sarntal, weil ich mich nicht wohl fühlte (Darmprobleme).
  • Hattest du eine Lieblingsplaylist? Welches Lied pushte dich am Meisten?
    Nein.
  • Mehr Aufregung am Start oder auf der Zielgeraden?
    Eindeutig am Start, weil ich spürte, dass ich körperlich nicht perfekt in Form war.
  • Was war dein häufigster Gedanke?
    Es muss mir gut gehen. Einfach die Beine laufen lassen.
  • Welche Tipps gibst du den Teilnehmern vom nächsten Jahr?
    Die Strecke testlaufen, weil sie technisch anspruchsvoll aber wunderschön ist.
  • Was bleibt dir von diesem Rennen zurück?
    Herrliche Landschaft.
  • Wirst du nächstes Jahr wieder mit am Start sein?
    Ich glaube schon.

Nochmals herzlichen Glückwunsch Mikhail, Luca, Renato und Thomas für die erfolgreiche Teilnahme und die super Leistung an diesem Extremberglauf!
Das gesamte SPORTLER-Team ist stolz auf euch!