Die richtigen Wanderstöcke

>Die richtigen Wanderstöcke

Wander- oder auch Trekkingstöcke sind am Berg heute allgegenwärtig. Ursprünglich vor allem für Wanderer mit schwerem Gepäck im steilen Abstieg zur Knieschonung empfohlen, haben sich die spitzen Weggefährten schnell auch im Bergaufgang etabliert. Eine Vielzahl von Wanderstöcken sind im Handel erhältlich, doch wie findet man/frau die passenden?

Der Wanderstock war seit jeher der Inbegriff des Unterwegsseins, aus Holz, oft verziert mit Emblemen, Wappen oder Schnitzereien, begleitete er über Stock und Stein, stützte und gab Halt auf abschüssigen Wegpassagen. Die Wanderstöcke unserer Tage sind leicht, aus Alu oder Carbon gefertigt, faltbar oder teleskopartig verkleinerbar, mit ergonomischen Griffen und Handschlaufen ausgestattet und sie werden im Vergleich zum althergebrachten Wanderstock als Paar verwendet.

Wanderstöcke

Die Wanderstöcke unserer Tage sind leicht, aus Alu oder Carbon gefertigt, faltbar oder teleskopierbar

Merkmale und Unterschiede von Wanderstöcken

  • Material: Aluminium oder Carbon. Der Preis und das Gewicht sind die größten Unterschiede zwischen den beiden Materialien. Carbon ist leichter als Alu, und deshalb teurer, Alu verbiegt sich bei Krafteinwirkung, Carbon bricht.

  • Länge: Wanderstöcke müssen zur Körpergröße passen, da es ansonsten zu keiner optimalen Stütz- bzw. Schubfunktion (aufwärts) kommen kann. Als Faustregel für die richtige Länge kann in der Ebene die Formel “Körperlänge x 0,68” herangezogen werden. Aufwärts müssen die Stöcke etwas kürzer, abwärts einige Zentimeter länger gestellt werden.

  • Griff: fester Kunst- oder Schaumstoff oder Kork. Jedes Material hat seine Vor- und Nachteile. Harter Kunststoff hält am längsten, führt aber eher zu feuchten Händen, was wiederum ein Abrutschen oder Blasenbildung begünstigt, Schaumstoff absorbiert den Schweiß, bietet guten Halt und ist ebenfalls sehr
    langlebig, Kork liegt sehr angenehm in der Hand, absorbiert Schweiß, ist aber leider nicht ganz so langlebig wie die beiden anderen Materialien.

  • Handschlaufe: Diese Stoffschleife am oberen Griffende des Stocks soll die Hand zusätzlich fixieren, besonders abwärts hilft diese Schlaufe die Hand zu entlasten. Die Hand sollte immer von unten in die Schlaufe eingeführt werden, nur so kann sie vom Druck bergauf- und bergab entlastet werden.

  • Packmaß: Wanderstöcke sind entweder teleskopisch(ausziehbar) oder faltbar. Einerseits ist durch die mögliche Längenveränderung der Stöcke eine optimale Anpassung an die Körpergröße möglich, andererseits können „klein gemachte“ Stöcke hervorragend am Rucksack befestigt werden, wenn sie nicht in Gebrauch sind und länger transportiert werden müssen (Reise).

Trekkingstöcke

Wander- oder auch Trekkingstöcke sind am Berg heute allgegenwärtig.

  • Fazit: Wander- oder Trekkingstöcke eignen sich besonders für Wanderungen, die größere Höhenunterschiede aufweisen, da sie den Auf- und Abstieg erleichtern, ganz besonders bei höherem Rucksackgewicht. Besonders hilfreich sind solche Stöcke für Fernwanderungen, wo die Kniebelastung durch die tagelange Streckenbewältigung besonders hoch ist. Um den natürlichen Gleichgewichtssinn aufrechtzuerhalten, sollte von Zeit zu Zeit auch ohne Stöcke gewandert werden.

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2020-06-05T13:56:10+00:00

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